Elektroautos für Ärzte - Förderprogramm


Förderung

Elektroautos werden immer beliebter. Es gibt hierbei sehr viele unterschiedliche Fahrzeugmodelle, von ganz klein bis hin zu Top-Modellen wie den Tesla Model S, den Porsche Taycan oder ganz neu den Audi e-Tron GT. Wer als niedergelassener Arzt mit der Anschaffung eines solchen Autos für die Praxis liebäugelt, für den hat das Umweltministerium ein interessantes Förderprogramm aufgelegt.

Arztpraxen können bei dieser Variante einen Pauschalbetrag von 10.000,- Euro pro E- Fahrzeug und zudem eine Finanzspritze zur notwendigen Ladeinfrastruktur auf firmeneigenen Parkplätzen beantragen. Pro Wallbox mit Wechselstrom (AC) und einer Leistung bis 22 kW gibt es 1.500,- Euro. Für jede AC-Ladesäule bis 22 kW sind 2.500,- Euro vorgesehen. Dafür müssen sie keine Herstellerangebote vorlegen. Auch die Anschluss- und Installationskosten sind bei der Ladeinfrastruktur förderfähig. Unter bestimmten Konstellationen kann zusätzlich auch noch der staatliche Umweltbonus beantragt werden.

Es können auch mehrere Fahrzeuge pro Arztpraxis angeschafft werden. Die Gesamtförderung kann sich somit auf bis zu 200.000,- Euro belaufen. Seit neuestem besteht auch die Möglichkeit eines Fahrzeugleasings. Hierzu wurden bisher folgende Leasinganbieter lizenziert:


Steuervorteile

Neben den Fördermöglichkeiten gibt es auch noch diverse steuerliche Vorteile bei der Anschaffung eines Elektroautos:

  • Befreiung von der KFZ-Steuer
  • Geringere Versteuerung des geldwerten Vorteils bei Dienstwagen mit alternativem Antrieb
  • Begünstigte gewerbesteuerliche Hinzurechnung des Leasingaufwands für reine Elektrofahrzeuge und Plug-in Hybride
  • Steuerfreiheit für das Laden beim Arbeitgeber und die zur Privatnutzung zeitweise bereitgestellte betriebliche Ladevorrichtung
  • Lohnsteuer-Pauschalisierung in Höhe von 25 % bei entsprechenden zusätzlichen Arbeitgeberzuschüssen
  • Mögliche steuerfreie Pauschalzahlungen für Stromladung des Dienstwagens beim Mitarbeiter zuhause


Wichtige Voraussetzungen für einen Zuschuss

Der Staat stellt mehrere Bedingungen für die neue Förderung der E-Mobilität: Für Ausgaben, die vor der Bewilligung eines Antrags entstanden sind, gibt es kein Geld. Maßgeblich für den Beginn der zu fördernden Maßnahme ist der Abschluss entsprechender Kaufverträge. Daher gilt es unbedingt abzuwarten, bis ein sogenannter Zuwendungsbescheid vorliegt. Praxen müssen das geförderte E-Fahrzeug hauptsächlich beruflich beziehungsweise betrieblich nutzen – also zu über 50 Prozent. Sie müssen das Elektroauto und die dazugehörige Ladeinfrastruktur später zudem mindestens 24 Monate nutzen. Innerhalb dieses Zeitraums dürfen sie die Förderobjekte also nicht verkaufen.


Das Förderprogramm „Sozial & Mobil“ auf einen Blick

  • Zuschuss pro Elektrofahrzeug: pauschal 10.000,- Euro oder bis zu 60 Prozent der Investitionsmehrausgaben
  • Zuschuss je Ladeinfrastruktur: pauschal 1.500,- Euro (AC-Wallbox bis 22 kW) bzw. 2.500,- Euro (AC-Ladesäule bis 22 kW)
  • Antragsfrist: spätestens bis 1. März 2022
  • Weitere Infos: erneuerbar-mobil.de